Dordogne

Das UNESCO-Biosphärenreservat

Die Dordogne ist der einzige Fluss in Frankreich, der von der UNESCO als Weltbiosphärenreservat eingestuft ist. Auf einer Länge von 483 Kilometern durchfließt sie eine Region, die nie stark industrialisiert war. Unberührte Landschaften und sehr gut erhaltene Städte und Dörfer säumen das Flussufer. Von der Quelle bis zur Mündung in die Gironde ist die Dordogne einer der saubersten Flüsse in Europa.

Die Dordogne verändert dabei häufig ihren Charakter: Mal fließt sie schnell durch enge Schluchten, dann wieder durchzieht sie künstlich angelegte Stauseen oder mäandert durch sanfte Täler. Vor allem im Juli und August ist das Wasser in der Dordogne angenehm warm, so dass Schwimmen, Angeln und viele Wassersportarten möglich sind. Das klare Wasser bekommt auch der Fischwelt. Angler schätzen die Dordogne ist eines der besten Angelgebiete Frankreichs.

Das obere Tal der Dordogne bis Argentat

Typisch für den oberen Teil der Dordogne sind die zahlreichen tiefen und bewaldeten Schluchten. Steile Klippen, schnell fließendes Wasser und hohe Brücken ziehen Wanderer und Kanuten an. Im oberen Dordogne-Becken befindet sich außerdem eine der größten Staudammketten Frankreichs. In Argentat, einer charmanten Stadt an der Dordogne, sind die wilden Zeiten des Flusses vorbei. Genießen Sie also eine Flussfahrt mit einer Gabare, einem typischen Flachbodenschiff.

Eine sich ständig verändernde Landschaft

Zwischen Argentat und Beaulieu-sur-Dordogne führt Sie die Dordogne durch eine beschauliche Landschaft mit grünen Weiden und Walnussplantagen. Das Tal ist hier breit und fruchtbar und erstreckt sich bis zu weiter entfernt liegenden bewaldeten Hügeln.

Vor Carennac schlängelt sich die Dordogne in Richtung Cère und Bave, zwei Nebenflüssen, die am linken Ufer einmünden. Der Fluss bildet hier häufig kleine, grüne Inseln, die Sie am besten beim Paddeln sehen.

Dann tauchen die ersten Kalksteinfelsen auf, die sich mit üppig grünen Landschaften abwechseln. Immer wieder tauchen nun Schlösser und Burgen auf den Klippen auf.

In sanften Windungen bis zur Mündung

Zwischen Saint-Sozy und Souillac fließt die Dordogne vorbei an Schlössern und kleinen Stränden – ideal für ein erfrischendes Bad, ein Picknick oder ein Nickerchen in der Sonne. Ab Souillac geht es dann in weiten Schleifen bis Beynac durch das Tal. Weiter westlich, in Limeuil, fließen Dordogne und Vézère zusammen. Und dann geht es in Richtung Nordwesten – zur Mündung in die Gironde.

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