Wandern

Wandern und Entspannen: Auf Schusters Rappen durch das Dordogne-Tal

Genießen Sie die atemberaubende Vielfalt der Landschaft im Dordogne-Tal: von grünen, hügeligen Wäldern über steile Hänge bis hin zu Bächen, Flüssen und Seen. Im Dordogne-Tal finden Sie etwa hundert ausgeschilderte Wanderwege. Schnüren Sie also Ihre Wanderstiefel und ziehen Sie los!

Die beste Art, das Dordogne-Tal zu entdecken

Das UNESCO-Biosphärenreservat Dordogne-Tal ist bekannt für seine außergewöhnliche Naturschönheit: unberührten Flüsse, wilde Bäche, dramatische Klippen, tiefe Eichen- und Kastanienwälder. Und dazwischen: Höhlen, zauberhafte Dörfer sowie Burgen und Schlösser, die zu Erkundungen einladen. Bei einer so vielfältigen Auswahl ist es kein Wunder, dass viele Besucherinnen und Besucher die Region mit Begeisterung zu Fuß erkunden – sei es beim Wandern oder bei kleinen Spaziergängen. Gut beschilderte Wege in allen Schwierigkeitsgraden gibt es mehr als genug.

Kurz oder lang? Leicht oder schwer?

Die Strecken teilen sich in zwei Arten: Die „Petite Randonnée“  (gelb markiert) umfasst  kurze Rund- oder Tageswanderungen, die „Grande Randonnée“ (rot und weiß markiert) ausgedehnte Wanderungen über mehrere Tage. In beiden Kategorien gibt es drei Stufen: leicht, mittel und schwer. Achten Sie bei der Wahl Ihres Weges besonders auf die Höhenunterschiede und wählen Sie die für Sie passenden Touren aus. Wenn Sie mehrtägige Wanderungen planen, denken Sie bei der Planung Ihres Wanderurlaubs daran, rechtzeitig eine Unterkunft zu buchen.

Wandern auf den Spuren der europäischen Geschichte

Der berühmteste Weg von allen ist der Santiago-de-Compostela-Weg, besser bekannt als Jakobsweg. Auf den Spuren der christlichen Pilger, die seit dem Mittelalter diese alten Pfade betraten, führen drei Wege durch das Pilgerstädtchen und UNESCO-Weltkulturerbe Rocamadour mit seiner berühmte Kapelle Notre-Dame.

In Frankreich beginnt der Jakobsweg in Le Puy en Velay. Es gibt verschiedene Streckenvarianten, die sich verbinden und durch das Dordogne-Tal führen, bevor sie das Ziel der Kathedrale von Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens erreichen.

Auch europäische Könige und Königinnen pilgerten einst auf der Suche nach Buße auf diesen Wegen und bezwangen um Vergebung bittend jede der 216 Stufen des Heiligtums von Rocamadour auf Knien (!). Wenn Sie sich diese Stufen heute genau ansehen, fallen die Muscheln ins Auge, die als Pilgerzeichen und Kennzeichnung für den Jakobsweg dienten.

Lassen Sie sich von weiteren Wanderwegen inspirieren.